Völlige Übergabe

Standard

Letzthin ging ich zu einem kirchlich unabhängigen christlichen Treffpunkt und dabei wurde mir das Buch „Völlige Übergabe: Zwölf Betrachtungen zur absoluten Übergabe an Gott“ von Andrew Murray, eine Übersetzung aus dem Englischen in die Hand gedrückt.  Der Leiter des kleinen Kreises sprach wiederholt davon, dass die einzige wichtige Frage wäre, ob wir uns vollkommen dem Herrn Jesus/ Jeshua übergeben hätten oder nicht. Ich war gerade in einer absoluten Krise, ja befand mich sozusagen in der Dunkelheit nachdem ich jahrelang mit Jesus durchs Leben gegangen und dann aber schon über ein Jahr in eine Glaubenskrise geraten war. Einiges hatte ich wohl falsch gemacht…

Das Buch brachte mich wieder zu meiner früheren Freude zurück, die mir wirklich abhanden gekommen war, aber da ich diese Freude kannte, mit dem Sohn Gottes zu sein, fehlte sie mir dermassen, dass ich alles tat, sie wieder zu finden. Und das Buch brachte sie mir zurück. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es von der ersten bis zur letzten Zeile ein unglaublich aufschlussreiches Buch ist für alle, die wirklich und allen ernstes Jesus nachfolgen wollen. Und gerade deshalb passt es so wunderbar in diesen Blog, der ja in der Nachfolge heisst und eigentlich darum gehen sollte, glaubensrelevante Dinge zu Wort zu bringen. Irgendwie habe ich dann jedoch kaum etwas eigenes geschrieben und kam im Zuge des 21.12.2012-Einflusses auch zu verschiedenen Channelings, die ich dann hier auf diesem Blog auch weitergegeben habe. Obwohl ich wusste, dass sie eigentlich keine richtige Lösung sind.

Das Buch hingegen ist eine. Schon auf der dritten Seite spricht es davon, alles zu verlassen, wenn man Jesu nachfolgen möchte. Wirklich alles. Und dass viele zwar Christus als ihren Retter annehmen, aber nicht als ihren Herrn und Meister. Dass die meisten ihren eigenen Willen weiter leben, tun, was sie wollen, reden, was ihnen gefällt und ihren Besitz und ihr Geld so benutzen wie sie es möchten. Jesus aber sagt: „Verlasset alles und folget mir“.

Murray geht auch sehr ausführlich auf den Heiligen Geist ein, von dem viele gläubige Christen gar nicht so erfüllt sind wie sie es sein könnten, seiner Meinung nach eben weil sie nicht komplett alles aufgegeben haben. Er läd uns vielfach ein, diesen zu erbitten, wenn wir tatsächlich bereit sind, Jesu nachzufolgen.

Auch erklärt er das Gefälle zwischen der fleischlichen und der geistlichen Besinnung und lehrt uns, das eine vom anderen zu unterscheiden, bzw. die Notwendigkeit zu sehen, vom Fleischlichen zum Geistigen überzuwechseln. Denn das fleischliche Leben war meist wieder Ursache für einen Fehltritt…

Dann geht es um das Leben in absoluter Hingabe an den Willen Gottes und Erlösung vom Selbstleben, das darin mündet, ein von Liebe überfliessendes Gefäss zu sein für jedermann und den ganzen Tag lang. Und darum, dass dem Menschen Dinge unmöglich sind, nicht aber bei Gott. „Bei Gott sind alle Dinge möglich“. Und wie wir in dieser Gewissheit leben können.

Auch dem Spruch „Ich bin der Weinstock, Ihr seid die Reben“ ist ein Kapitel gewidmet, in dem die Notwendigkeit erörtert wird, vollkommen hilflos und abhängig vom Allmächtigen zu sein.

Das Buch ist wirklich ein phantastischer Wegweiser für alle, die sich irgendwo auf dem Weg der Nachfolge Christi verloren haben und sich jetzt hilfesuchend  umschauen, um zu sehen wie es weitergeht. Der Autor beschreibt die diversen möglichen Fehler, die dem gläubigen Christen oft unterlaufen und er stellt durch Gebete die Verbindung wieder her, die uns vielleicht verloren gegangen ist, wenn wir uns vollkommen darauf einlassen. Ich kann es jedem uneingeschränkt empfehlen, der ernsthaft Jesus nachfolgen will. Das einzige, was ich nicht weiss ist, wie es danach ist, andere Menschen zu finden, die sich gleichfalls Gott übergeben haben, um nicht alleine dazustehen.

Das Buch wird kostenlos abgegeben und kann bestellt werden bei:

Missionswerk Christus für dich, Meierstraße 1, 26789 Leer-Loga, e-mail: cfd@cfdleer.de

Advertisements

Über Michelle

Ich bin eine seit vielen Jahren weitgehend freegan, also mehr oder weniger ohne oder mit wenig Geld lebende innereuropaeische Weltenbummlerin, die immer mal wieder ueber ihr Leben im Vagabundenblog schreibt. Das heißt konkret, ich habe seit mehreren Jahren kein Einkommen und keine finanzielle Unterstützung, bin also vollkommen ausserhalb des Systems und lebe von dem, was ich noch habe. Ich lebe die meiste Zeit konvivialistisch, also bei anderen Menschen mit und helfe ihnen mit dem, was mir Spaß macht und Freude bereitet. Mein Essen kommt zum Großteil vom Containern oder vom Aufsammeln von Obst und Gemüse auf Märkten. Die meiste Zeit der vergangenen Jahre verbrachte ich in Frankreich, aber ich bin manchmal auch für eine Zeitlang in Spanien, Deutschland oder anderweitig unterwegs. Ein Jahr lang lebte ich ganz ohne Geld in Frankreich und begann meinen Vagabundenblog zu schreiben, damals noch auf myspace. Aus ihm habe ich das ebook 'Vom Leben ohne Geld: Der Vagabundenblog' zusammengestellt, das ich auf scribd.com veroeffentlicht habe (siehe blogroll 'ebook vom Vagabundenblog'). Für zwei Jahre lebte ich in einem halb ausgebauten LKW, bin dann aber doch wieder zu meinem konvivialistischen Leben zurückgekehrt, zum einen, weil es mir noch besser gefallen hat und zum anderen, weil ich einfach glücklicher war. Und zwar deshalb, weil es dabei immer einen Austausch gibt, ein Geben und Nehmen. Und weil ich meinen Wagen aufgegeben hatte, was allerdings vielleicht doch keine so gute Idee war, denn ich habe ihn wirklich vermisst und er fehlt mir bis heute. (Falls jemand einen Wagen zu verschenken hat, bin ich dankbar). Ich war die ganze Zeit ueber aber immer bei Leuten eingeladen und kann mich von daher nicht beschweren. Ich möchte dadurch, dass ich mit wenig Geld lebe zum einen zeigen, dass dies möglich ist und zum anderen, dass man ohne viel Geld aeusserst glücklich sein kann. Mein Vagabundenblog ist sozusagen der Beweis. Damit kein Mensch Angst zu haben braucht, wenn es darum geht die Menschen zu verchippen, dass er ohne Chip nicht leben kann. Das ist gar kein Problem, nur vielleicht nicht ganz so bequem ;)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s